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Ashley Dayour

Ausnahmezustand Corona – ein Bericht der Solar Lodge Bands nach 100 Tagen

Die Auswirkungen des Corona Virus hat die Musikbranche hart getroffen. Konzerte und Festivals wurden abgesagt und eine Aussicht auf Besserung ist nicht in Sicht, düstere Zeiten für Kreative. Welche Auswirkungen hat das auf unsere Bands, haben wir uns gefragt. Wie gehen sie damit um? Welche Pläne gibt es dem entgegenzuwirken? Und setzt die freigewordene Zeit vielleicht sogar Energien frei, um an neuen Songs und Alben zu arbeiten? Jawa Seth fragt nach…

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THE DEVIL AND THE UNIVERSE – Altamont Apocalypse

NEAR EARTH ORBIT – Artificial Intelligence

Ein Interview von Karin Hook für Sonic Seducer

Künstlerische Intelligenz ist das zentrale Thema des neuen Albums von N.E.O.: In einer nicht allzu fernen Zukunft sind humanoide Roboter etwas Alltägliches. Aber beherrschen wir die Maschinen oder beherrschen die Maschinen uns? Sind uns die humanoiden Roboter gar längst schon überlegen? Mit „Artificial Intelligence“ schlagen N.E.O. ein weiteres Kapitel ihrer dystopischen Saga um eine von den Menschen selbstverschuldete Apokalypse auf. Ihre düstere, illustrative Musik zwischen Brachialgewalt und ergreifender Melancholie sowie eine mit ergänzenden Hinweisen ausgestattet Webseite bieten erneut Anregungen für philosophische Gedankenspiele und imaginäre Filme, lenken aber gleichzeitig die Aufmerksamkeit auf durch und durch reale Bedrohungen im Hier und Jetzt. Die Menschheit steht am Abgrund: Wie wird es weitergehen?

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The Devil & The Universe Interview

Zunächst ein „Welcome goats!“ bei Solar Lodge, euer neuestes Werk: „Endgame 69“ erscheint am 21.Juni 2019. Welche Gründe gibt es, dass ihr euch für Solar Lodge als (weiteres) Label entschieden habt?

Danke. Die Freude ist ganz auf unserer Seite. Es war der nächste logische Schritt mit einem Partner zusammen zu arbeiten, der sich vor allem um die CD Verkäufe kümmert und das mit einem professionellen Vertrieb im Rücken. Aufnahme + Wiedergabe veröffentlicht weiterhin die Vinyl Ausgabe. Wir sind gespannt, wie sich diese Vorgehensweise auswirken wird.

Das nunmehr fünfte Album erscheint in einem auffällig bunten Style, ein rot-orange, die Ziegen posieren vor einem Plattenteller, einer „Dream-Machine“ mit Ziegenköpfen…alles sehr stimmig. Es ist euch bisher bereits oft gelungen, euer thematisches Konzept im Cover Artwork auszudrücken. Jetzt erscheint es mir perfekt gelungen. Könnt ihr bitte etwas zur Entstehung/Idee erzählen.

Die Idee mit der Dream Machine hatte ich schon lange. Sie stand sogar schon lange bevor es noch einen einzigen Ton Musik gab. Ich hatte eben genau dieses Bild vor Augen das man jetzt am Cover sieht. Es passt einfach hervorragend zu dem ganzen Konzept der Platte. Vielleicht sollte ich den Lesern kurz erklären, was es damit auf sich hat: Eine Dream Machine ist eine Leuchte, die mittels des Stroboskopeffekts eine optische Stimulierung des Gehirns bewirkt. Die Apparatur wurde Ende der 1950er Jahre von den Künstlern Brion Gysin und Ian Sommerville entworfen. Bekannt wurde sie auch durch den Schriftsteller William Burroughs und gerade bei den Hippies erfreute sich das Ding großer Beliebtheit. Eine Dream Machine ist definitiv trancefördernd und mit diversen bewusstseinserweiterten Stimuli traf das genau den Nerv der Zeit.

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